Wirtschaft, Steuer & Einkommen

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Mit der AK holen sich die Mitglieder ihr Geld vom Finanzamt zurück!

Die SteuerexpertInnen unterstützen schon seit 2003 die Mitglieder mit persönlichen Beratunger in in den AK-Bezirksstellen bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung. Bis 2019 wurden so für die Mitglieder 161 Millionen Euro an zu viel bezahlten Steuern vom Finanzamt zurückgeholt. Für das Jahr 2020 wurde mit 20.000 persönlichen Beratungen gerechnet und bis zum ersten Lockdown waren schon rund 3.300 davon durchgeführt und weitere 14.000 Termine für den Zeitraum März bis Juni vereinbart, die aufgrund der Maßnahmen der Bundesregierung alle abgesagt werden
mussten.

Im Sommer wurden die persönlichen Beratungen wieder aufgenommen und rund 5.000 Ersatztermine konnten unter strengen Corona-Sicherheitsauflagen durchgeführt werden. Auf Anfrage wurden auch Beratungen direkt in Betrieben vereinbart.
Insgesamt wurden über 9.300 Veranlagungen durchgeführt und so – trotz Corona-Pandemie – 9,0 Millionen zuviel bezahlter Steuern für die Mitglieder vom Finanzamt zurückgeholt. Zusätzlich beraten die AK-Steuerexpertinnen und -experten die Mitglieder ganzjährig in Steuerfragen, durch mehr als 2.500 persönliche Beratungen wurden weitere 0,5 Millionen Euro gesichert. Insgesamt haben die AK-ExpertInnen im Jahr 2020 27.000 persönliche, telefonische und schriftliche Beratungen durchgeführt.

Grafik: Steuern, die für Mitglieder vom Finanzamt zurückgeholt wurden © Rauch-Gessl

© Rauch-Gessl


Pendeln & Verkehr: Kündigung von Jahreskarten

Die PendlerInnen-Beratung stand im Jahr 2020 im Zeichen der Lockdowns. Vor allem Fragen zur kostenfreien Kündigung und Rückgabe von Jahres- und Monatskarten, der Vorteils-Card und der Österreich-Card standen im Mittelpunkt der Mitgliederanfragen. In regelmäßigen Online-Konferenzen mit den ÖBB und dem VOR wurde dieses Thema erörtert. Letztendlich war eine einfache, kostenfreie Rückgabe möglich.

"Corona-Energiebonus" für Mitglieder

Während des Lockdowns waren nicht nur ArbeitnehmerInnen vermehrt zu Hause, sondern aufgrund der Schul- und Kindergartenschließungen auch deren Kinder. Höhere Energie- und Haushaltskosten waren die Folge. Wer in der Coronakrise unverschuldet in Arbeitslosigkeit geraten war, für den stellten diese Kosten eine unerwartete Belastung dar. Mit dem „Corona-Energiebonus“ half die AK ihren Mitgliedern. Bis zu 200 Euro konnten Betroffene bis Ende Juli beantragen. 1.900 Anträge wurden entsprechend der Vergabevoraussetzungen positiv erledigt und 284.000 Euro ausbezahlt.

Grundlagenarbeit als Basis für Interessenpolitik

Erfolgreiche Interessenvertretung von ArbeitnehmerInnen basiert auf Daten, Zahlen und Fakten. Die AK veröffentlichte auch im Coronajahr 2020 monatlich Arbeitsmarktdaten für Niederösterreich, Österreich und im internationalen Vergleich. Dazu wurde 2020 die Branchenanalyse „Der österreichische Tourismus in der Corona- und
Klimakrise“ durchgeführt und die PendlerInnenanalyse veröffentlicht. Ihr Fazit: Mehr als die Hälfte der ArbeitnehmerInnen muss in einen anderen Bezirk pendeln. Und die alljährliche Die alljährliche Einkommensanalyse der AK-Wirtschaftsexpertinnen und -experten zeigt für 2019: Das reale Nettomedianeinkommen stieg gegenüber
2018 durchschnittlich um 21 Euro pro Monat oder 1,2 Prozent.

Interessenvertretung in Wirtschaftsgremien

Neben den Gesetzesbegutachtungen wirkten die AK-Fachleute bei gewerberechtlichen Stellungnahmen und in Gremien für Wirtschaftsförderung mit. Trotz Corona-Pandemie wurden an 45 Halbtagen durch PrüferInnen der AK mündliche Prüfungen für die Berufskraftfahrqualifikation für Lkw und Busse abgehalten. An zehn ganzen
Tagen wurden Konzessionsprüfungen für Güter- und Personenbeförderung abgehalten. Als Lehre aus der Coronakrise wurde außerdem eine neue Arbeitsgruppe von WKNÖ, AK Niederösterreich, AMS NÖ, Land NÖ, EVN, Energie- und Umweltagentur NÖ und der OMV zur Umsetzung des Niederösterreichischen Klima- und Energieplans 2020–2030 gegründet.

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